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Aisada Tailiakowa
„Unbekanntes fernes Kirgistan“
am Mittwoch,26.03.2008, um 19.15 Uhr
Vortrag mit Power-Point-Präsentation
Aisada Tailiakowa kommt aus Kirgistan und absolviert zur Zeit ein
freiwilliges ökologisches Jahr bei der Biologischen Station Osterholz.
Sie wird den Gästen ihre Heimat näher bringen.
Kirgisistan liegt im
Hochgebirge
Tianshan;
die höchsten Erhebungen erreichen 7.439 m (Dschengisch
Tschokusu) und 7.134 m.
Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem im
Tschüital
im Norden und dem
Ferghanatal
im Süden sowie in geringerem Maße in Bergtälern wie dem um den großen
See
Yssykköl
(kirgis.). Den südlichen Abschluss des Landes bildet die Gebirgskette
des
Alai.
Zu den bedeutendsten Flüssen des Landes gehören der
Naryn,
der
Tschüi
und der
Talas.
Bis in eine Höhe von
1.500 m besteht das Land aus Steppe, die allerdings durch weitläufige
Bewässerungssysteme urbar gemacht worden ist. Ab 1.500 m herrschen
alpine Wiesen und Weiden vor, die bis an die Schneefelder und
Gletscher heranreichen. Die Wälder befinden sich in Höhenlagen von
1500 bis 4000 m ü. NN und beherbergen etwa 120 Baum- und Straucharten.
Mit nur 4 % Waldfläche ist Kirgisistan eins der waldärmsten Länder
Asiens, beherbergt aber die größten Walnusswälder der Welt.
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