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"pictografi(c)as"
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pictografi(c)as von Sonia Cantú

Werke von Sonia Cantú Peña

Ausstellungseröffnung am Freitag, 31. August 2018, um 19.00 Uhr,

Begegnungsstätte Schwanewede, Ostlandstraße 25, 28790 Schwanewede

 

„Pictografi(c)as“ beschreibt die Überlagerung malerischer, kalligraphischer und sich jeweils kommentierender Elemente in den Arbeiten von Sonia Cantu. Diese Charakterisierung des damaligen Direktors des Landesmuseums für moderne Kunst im Bundesstaat Yucatan, Miguel Alfonso Madrid, entstand 2004 in der Vorbereitung für eine Ausstellung in seinem Haus. Die Bilder setzen sich zusammen aus „Schichten“, aus Photographie, Malerei, Bearbeitung am Computer und Objekten. Die diversen Oberflächen bleiben sichtbar im fertigen Bild.

 Diese Arbeitsweise orientiert sich am jeweiligen Thema, Sonia Cantu begreift die Realität wie Kranz Kafka als „Materialhaufen“, als sich überlagernde und so gleichzeitig präsente Impressionen. Entsprechend kombinieren die Bilder Eindrücke und Szenen aus den zwei Heimaten Sonia Cantus, Deutschland und Mexico.

 Auch ästhetisch bewegt sich Sonia Cantú in den Formensprache beider Kulturen. Wobei die zunehmend üppiger werdende Dekorationen aus dem mexikanischen Erbe herrühren und hierzulande gezielt als „morbid“ wahrgenommen werden können. Ihr verstorbener Ehemann, als Chirurg mit den Zwischenwelten von Leben und Sterben vertraut, kommentierte einst: „Das Leben ist eine unausgesetzte Oszillation zwischen Kitsch und Verfall.“ Ihm ist diese Ausstellung gewidmet.

 

Sonia Cantú Peña

Kurzbiografie künstlerische Aktivitäten

Ihre Prägung erfuhren Sonia Cantus Arbeiten bereits während ihres Studiums der Literaturwissenschaft, der Philosophie und der Kunstgeschichte. Schon in dieser vordigitalen Zeit experimentierte Sonia Cantú, Jahrgang 1966, mit der Bearbeitung analoger Photographie. Sie arbeitete mit Manipulation von Negativen, Solarisation oder der Überlagerung von Zeichnungen, auch Bearbeitungen von Diaprojektionen auf Körper gehörten zu ihrem Repertoire.

In den 90ziger Jahren arbeitete sie in der freien Bremer Kulturszene, wirkte als Vorsitzende eines Bremer Kulturvereins in der Organisation von Veranstaltungen, später in der Bremer Soziokultur. Im Jahr 2003 begannen regelmäßiger Reisen nach México, pendelte sie zwischen dem mexikanischen Bundesstaat Yucatan und Bremen. 2005 folgte die Heirat mit einem mexikanischen Arzt.

Text: Achim Saur Juli 2018

 

Ein gelungener Spielenachmittag bildete den Abschluss der Ferienangebote im Jugendfreizeitzentrum der Begegnungsstätte Schwanewede. An diesem Nachmittag standen den 16 Jungen und Mädchen alle Spielgeräte zur Verfügung. Auch die Shuffleboard-Bahn und das Leitergolf-Spiel waren zur Freude der Kinder aufgebaut. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt. Der Spielenachmittag fand in Zusammenarbeit mit Gudrun Chopin von der Ökumenischen Initiative für Flüchtlinge Schwanewede statt. Weitere Ferienaktionen waren unter anderem eine Fahrradtour mit Besuch einer Minigolfanlage, eine Ferien-Disco, eine Fahrt zum Freizeitpark Thüle und eine Fahrt zum Kletterpark Verden (siehe Foto). Das schöne Sommerwetter trug zum Gelingen der Ferienaktionen bei.

 

Bereits zum elften Mal hat der Vorlesewettbewerb für Grundschüler in Schwanewede stattgefunden. Die Klassenbesten aus der Dreienkamp- und Heideschule hatten sich im Vorfeld für die Endausscheidung qualifiziert und nahmen in der Begegnungsstätte vom Schirmherrn Martin Grasekamp für ihre guten Leistungen Urkunden entgegen.

Die zwölf Klassenbesten qualifizierten sich für die Endausscheidung und stellten sich einer dreiköpfigen Jury, die unter anderem auf Lesetechniken, flüssiges Lesen und sinngemäße Betonung achtete, sowie auf die Textgestaltung und die Hinwendung zum Publikum. Dazu mussten die Kinder einen fremden und einen selbstgewählten Text vorlesen. Die fremden Texte waren Ausschnitte aus folgenden Büchern: „Das große Warum Geschichtenbuch“ von Manfred Mai für die Drittklässler, „Oberschnüffler Oswald“ von Christian Bieniek für die Viertklässler. Sinn des Vorlesewettbewerbes ist, die Kinder möglichst früh an Bücher und an das Lesen heranzuführen. Als besonders gute Vorleser kristallisierten sich in diesem Jahr Max Ruprecht, Jolina Buggel, Annie Schulte, Joshua Bear und Finn Judel heraus.

 

Das Team der Begegnungsstätte freut sich darüber, seinen Gästen im Jugendzentrum ab sofort ein kostenloses WLAN anbieten zu können. Mit nur wenigen Klicks kann man sich mit seinem Notebook, Smartphone oder Tablet ins Internet einwählen und kostenfrei surfen. Die WLAN – Hotspots oder sogenanntes WIFI (Wireless Fidelity) ist ein Einwahlpunkt in das Internet, das bereits an vielen öffentlichen Plätzen oder Geschäften etc. für Besucher und Besucherinnen zur Verfügung gestellt wird. „Wir fanden es an der Zeit, unseren Gästen im Jugendzentrum ebenfalls diesen Service bereitzustellen“, erklärt der Leiter der Begegnungsstätte, Jürgen Stegmann zufrieden. „Die Jugendlichen wachsen mit den neuen Medien auf und erwarten diesen Service zu Recht von uns“, ergänzt Pädagoge Tobias Heß.

Von den Jugendlichen wird diese Neuerung begeistert aufgenommen. Was besonders geschätzt wird, ist, dass man sich so einfach über WhatsApp mit anderen Besuchern des Jugendzentrums verständigen und verabreden kann. „Ich finde das voll cool, dass wir jetzt hier WLAN haben, freut sich die zwölfjährige Farina. „Es war immer so blöd, dass hier kein Netz war.“ Auch Christin weiß das WLAN zu schätzen. „Ich kann zum Beispiel meiner Mutter eine Nachricht schicken und fragen, ob ich länger bleiben darf“, sagt die Dreizehnjährige. „Es ermöglicht außerdem das eigenständige Nachschlagen von Begriffen, die für Hausaufgaben genutzt werden“, erklärt Heß. Auch über die Sicherheit haben sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gedanken gemacht: „Ein Schutzfilter verhindert das Anschauen von jugendgefährdenden Seiten“, erläutert Pädagogin Marion Deike.

Frühe Hilfen im Sinne der Initiative „Gemeinsam für unser kinderfreundliches Schwanewede“ zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in ihren Familien und in ihrer Heimatgemeinde Schwanewede mit ihren gewachsenen Dörfern frühzeitig und nachhaltig zu verbessern und die Rechte der Kinder auf Schutz, Bildung und Teilhabe zu sichern.

Frühe Hilfen in Schwanewede umfassen vielfältige Angebote und Maßnahmen für (werdende) Eltern und Kinder bis zum zehnten Lebensjahr, die die Gesundheit fördern, alltagspraktische Unterstützung geben, Sozialkontakte ermöglichen und Erziehungskompetenzen stärken.

Die Initiative „Gemeinsam für unser kinderfreundliches Schwanewede“ schafft die Bedingungen dafür, dass die örtlichen, nicht gewerblichen Anbieter von einander wissen und die Eltern über deren Angebote informiert sind. Sie treibt die flächendeckende Versorgung der Familien mit bedarfsgerechten Angeboten und Maßnahmen voran.

Damit trägt die Initiative zum gesunden Aufwachsen der Schwaneweder Kinder bei und stärkt deren Eltern bei der Wahrnehmung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags.

->Flyer

www.schwanewede.de/fruehe-hilfen

www.fruehe-hilfen-niedersachsen.de

 

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